Notkirche

Geschichte der Notkirche

Im letzten Kriegsjahr wurden in Duissern die Lutherkirche, das Gemeindehaus, das Pfarrhaus, der Kindergarten und die Schwesternstation zerstört.

Die Gemeinde traf sich Pfingsten 1945 erstmals im Keller des zerstörten Gemeindehauses, später in einem Privathaus gegenüber der zerstörten Lutherkirche.

Im Jahr 1949 wurde mit Hilfe des Welt-Wiederaufbau-Ausschusses der Kirchen in Genf durch Spenden der Presbyterianischen Kirche der USA die Notkirche erbaut.

Der Hilfsfonds gab eine Materialspende und zusätzlich eine Spende in Höhe von 10.000 Dollar. Den Bauplatz und das Fundament musste die Kirchengemeinde selber bereitstellen.

Die Grundsteinlegung erfolgte am 30. Januar 1949. Die Einweihung fand statt am Pfinsgtsonntag, dem 5. Juni 1949.

Die Ausstattung war einfach und schlicht. Als Kirchenbänke dienten ausrangierte Lattenbänke aus einem Luftschutzkeller in Hamborn.

Seit dem Wiederaufbau der Lutherkirche im Jahr 1958 nutzt die Kirchengemeinde die Notkirche als Gemeindesaal.

Nach und nach wurde der Innenraum der Notkirche renoviert und verändert.

Heute finden in der Notkirche der Seniorentreff statt, die Frauenhilfe, die Seniorenrunde, die Konfirmandenarbeit, verschiedene Sitzungen und Gremien.

Hier treffen sich die Männergruppe, die Theatergruppe und Vorbereitungsgruppen aller Art.

Die Notkirche ist auch Übungsraum für einzelne Chorproben und für das Niederrheinische Vocalensemble.

Bekannt und beliebt ist die Notkirche als Ort atmosphärischer Feste und Gemeindeveranstaltungen.