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Thematischer Gottesdienst zur Mercator-Matinée

2. April 2017, 08:00 Uhr

„Zwischen Höllenfurcht und Visionen vom Goldenen Zeitalter“ beschreiben sich die Mercator-Matinéen des Jahres 2017, die im Kultur- und Stadthistorischen Museum mittelweile zu einer etablierten und gut angenommenen Vortragsreihe geworden sind. Mag diese Überschrift das Zeitalter des Gerhard Mercators benennen zu wollen, so zeigen die internationalen Vernetzungen unserer Tage, die sich unter dem Stichwort der Globalisierung zusammenfassen lassen, dass die Herausforderungen gewachsen sind. Oftmals werden sie allerdings auch als Überforderungen wahrgenommen, und so leben wir in einer Epoche der Renationalisierung, die versucht zurück zu drehen, was nicht zurückzudrehen ist. Ängste und
FRÜHJAHR IN A
Ressentiments werden zu Leitlinien, die von Populisten und Vereinfachern am rechten Rand gerne aufgegriffen werden.
Sich dem zu stellen, aus dem Blick einer „Weltoffenheit“ heraus, wie sie auch Mercator zu eigen war, nach Antwortmöglichkeiten zu suchen, haben sich die diesjährigen Mercator-Matinéen auf die Fahnen geschrieben. Dem wir uns als Kirchengemeinde mit zwei vorlaufenden thematischen Gottesdiensten ebenfalls widmen.
So am Sonntag, dem 2. April unter Aufnahme des Themas: „Die Illusion vom ewigen Wachstum – Bedingungen und Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie“, das Prof. Dr. Niko Paech um 11.15 Uhr im Museum beleuchten wird. Dagegen stehen u.a. die biblisch aufzuführenden Momente einer Ökonomie, die der Illusion eines immerwährenden Wachstums entgegenstehen. Darum wird es im Gottesdienst um 10 Uhr in der Salvatorkirche gehen.
Die Predigt hält Pfarrer Martin Winterberg. Es besteht die Möglichkeit, nach dem Gottesdienst direkt ins Museum zu wechseln.

Details

Datum:
2. April 2017
Zeit:
08:00 - 09:00
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