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Sollen wir tun, was wir können …

30. Oktober 2016, 09:00 Uhr

…damit manifestiert sich eine Frage, die sich der Mensch stellt, seit dem er durch technische Errungenschaft, die eigenen Grenzen immer weiter hinausschieben kann. Mögen wir heute auch darüber lächeln, dass die Menschen des späten 19. Jh. die Eisenbahn ablehnten, weil sie befürchteten, dass ihre Seele mit der beschleunigten Fortbewegung nicht mitkommen würde, so wird uns bei anderen Entwicklungen die Konsequenz unseres Handelns bewusst, wenn uns seine Folgen an die Grenzen des Möglichen führen. Bei aller Fortschrittsgläubigkeit der letzten Jahrzehnte, werden auch die Verantwortungen bewusst, die wir mit der Aktivierung der Technik in Gang gesetzt haben. Aber ist ein Rückschritt überhaupt noch möglich? Können wir hinter die Grenzen der Ent- wicklung zurückgehen?
Eine Frage an die Anthropologie und die Ethik und somit eine Frage nach der Letztbegründbarkeit unseres Seins.
Im Rahmen der Mercator-Matineen, die in diesem Jahr unter der Überschrift „Das Neue ist nicht aufzuhalten“ stehen, werden zwei Vorträge durch Gottesdienste in der Salvatorkirche flankiert. Am Sonntag, den 30. Oktober um 10 Uhr mit einer Predigt von Pfarrer Martin Winterberg, die sich mit den Grenzen der Technikgläubigkeit beschäftigt und nach theologisch begründbaren Grenzen fragt. Im Anschluss daran, um 11.15 Uhr im Kultur- und Stadthistorischen Museum das Gespräch mit Prof. Dr. Birgit Recki unter der Überschrift „Homo Faber – Mensch und Technik in der philosophischen Anthroplo- gie des 20. Jahrhunderts“. Es besteht die Möglichkeit, nach dem Gottesdienst direkt ins Museum zu wechseln.

Details

Datum:
30. Oktober 2016
Zeit:
09:00 - 12:00
Veranstaltungskategorien:
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