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Gottesdienst im Vorlauf zur Mercator-Matinée

8. April 2018, 10:00 Uhr

Über Theologie und Naturwissenschaft
Selbst Martin Luther lehnte die kopernikanische Erkenntnis ab, die da lautete: „So sitzt die Sonne auf ihrem königlichen Thron und regiert die Kinder, die Planeten, die sie umkreisen“. Nach der Bibel, so meinte er, müsse man es doch anders sehen und verharrte in der ptolemäischen Weltsicht, die die Erde in der Mitte sah. Gut, dass der theologiestudierende Johannes Kepler hier weiter dachte. Zum Theologiestudium gehörte im 16. Jahrhundert die Astronomie dazu und so vermaß er den Himmel und definierte die Planetengesetze neu. Im Gottesdienst am 8. April in der Salvatorkirche steht der Schöpfungsplan Gottes im Mittelpunkt, wie ihn Kepler im „myterium cosmographicum“ als das „Weltgeheimnis“ beschrieb. Die Kepler’schen Gesetze waren für ihn einerseits Erkenntnisse, sollten andererseits aber immer auch Anlässe zur Diskussion, insbesondere mit der Kirche sein. Um die Auseinandersetzung von naturwissenschaftlichen Einsichten mit Glaubenswahrheiten soll es in der Predigt gehen, die vorlaufend zum Vortrag der Mercator-Matinée im Kultur- und Stadthistorischen Museum um 11.15 Uhr von Thomas de Padova sein wird. Er steht unter der Überschrift: „Himmel habe ich vermessen“ – Johannes Kepler und die Freiheit des Denkens.
Liturgie: Pfr. Martin Winterberg

Details

Datum:
8. April 2018
Zeit:
10:00 - 11:00
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