Trauung

Eine glückliche Ehe ist eine größere Wundertat Gottes als die Teilung des Schilfmeeres.
(Jüdisches Sprichwort)

Am Anfang ist die Liebe zwischen zwei Menschen.
Liebe ist ein Geschenk – ein Geschenk von Gott, der die Menschen geschaffen hat.

In der Trauung empfängt das Brautpaar den Segen Gottes: Gott möge das Paar in ihrer „Ehe“ begleiten. Denn es ist alles andere als selbstverständlich, dass zwei Menschen mit ihren je eigenen Träumen und Wünschen, Lebensplänen und –geschichten, Fähigkeiten und blinden Flecken eine feste und lebenslange Beziehung eingehen wollen und können.

Die standesamtliche Eheschließung ist Voraussetzung für eine evangelische Trauung. Die evangelische Trauung ist deshalb ein Gottesdienst mit Gebet, Liedern, Worten aus der Bibel, Predigt und dem Segen, aber keine Eheschließung.

In der Kirchenordnung (KO) der Evangelischen Kirche im Rheinland heißt es über die Trauung: „Die Trauung ist ein Gottesdienst anlässlich der Eheschließung, in dem die eheliche Gemeinschaft unter Gottes Wort und Segen gestellt wird. Dabei bekennen die Eheleute, dass sie einander aus Gottes Hand annehmen, und versprechen, ihr Leben lang in Treue beieinander zu bleiben und sich gegenseitig immer wieder zu vergeben.“ (KO, Artikel 87)

Wie finde ich meinen Pfarrer/meine Pfarrerin?
Wozu dient das Traugespräch?
Wo finden wir einen Trauspruch?
Welche evangelische Kirche können wir benutzen?
Wie gestaltet sich der Ablauf der Trauung?
Darf während des Traugottesdienstes fotografiert werden?
Kostet eine kirchliche Trauung etwas?
Was ist der Unterschied zu einer katholischen Trauung?
Wir wollen uns ökumenisch trauen lassen. Was müssen wir beachten?
Mein Partner/meine Partnerin ist nicht in der Kirche. Können wir trotzdem kirchlich getraut werden?
Mein Partner/meine Partnerin ist geschieden. Können wir trotzdem kirchlich getraut werden?

Pfr. Stefan Korn